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Auf "Romanik" - Spurensuche in die Colbitz-Letzlinger Heide
Groß Ammensleben ("Str. der Romanik")
Klosterkirche des Benediktinerklosters - dreischiffige romanische Pfeilerbasilika im Jahre 1140 geweiht; gotischer Umbau im 15. u. 16. Jh.
Klein Ammensleben
Mauritiuskirche - roman. Dorfkirche aus dem 12. Jh.;
zwei Steinreliefs "Kreuzigung" Ende 13. Jh.
Angern
Heutiges Schloss 1341 (von Wasser umgeben); romanische Anfänge fraglich. Heute in Besitz der Familie v. d. Schulenburg
Barleben
Kirche aus dem Jahre 1699, Kirchturm im Kern romanisch, vier ehemalige Ritterhöfe, Reste erkennbar.
Bebertal ("Str. Der Romanik")
Friedhofskapelle "St.-Stephanus" rein romanisch erhalten
Bebertal-Alvensleben
St. Jacob-Kirche im spätroman. Baustil
Bischofsburg - gewaltiger Bergfried kündet von der "Urburg Alvensleben"
"Markgrafenburg" o. "Veltheimsburg" 1439 von Ludolf von Veltheim erworben; im 18. Jh. entstand an Stelle der Burg ein neues Schloss
Buchholz
Kirche um 1140 auf westl. Anhöhe des Dorfes erbaut
Burgstall
Von mittelalterl. Burg; Wall noch gut erkennbar.
Herrenhaus auf den Fundamenten der Burg erbaut, ist heute Sitz des Forstamtes (Burg- bis 1550 in Besitz der Familie von Bismarck)
Calvörde
Sumpf- u. Wasserburg ;Ursprung romanisch
Colbitz
Unterbau des Turms der neuromanischen Kirche ist romanisch. In Colbitz befindet sich die Nachbildung einer kleinen roman. Christusfigur, gefunden Feldflur Colbitz.
Cröchern
Kirche: 1000-jähriges roman. Taufbecken, vermutlich aus dem Kloster Wolmirstedt stammend.
Dolle
Der gut erkennbare slavische "Burgwall" in Dolle liegt unmittelbar hinter der Kirche, die 1907 im Jugendstil erbaut wurde.
Elbeu
Kirche: 1758 nach Zerstörung im 30-jährigen Krieg wieder aufgebaut; roman. Grundlage blieb erhalten.
Erxleben
Burg Erxleben erstmals 1273 erwähnt, Ursprung romanisch
Flechtingen
Die Wasserburg um 1307 erbaut und einst Stammsitz derer v. Schenk ist ein im Ursprung roman. Bauwerk.
Gardelegen
1196 als Burg und Stadt erstmals genannt
Haldensleben
Sumpfburg um 1000 errichtet, 1228 Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters Althaldensleben – Reste der Klosteranlage vorhanden
2,1 km lange Stadtmauer aus dem Mittelalter mit Bülstringer und Stendaler Torturm
Hillersleben ("Str. der Romanik")
Kloster Hillersleben: Gründung um Anfang des 11. Jh., während der Slavenaufstände verwüstet; Neugründung des Benediktinerklosters 1022; von roman. Kirche und Kloster nur Teile erhalten
Hundisburg
Wüstung Nordhusen bei Hundisburg: wuchtige Ruine des Westquerturmes der Kirche als einziges Bauwerk des im 15. Jh. wüst gewordenen Dorfes erhalten
Hundisburg: "Hunoldesburg" wichtige Festung des Erzbischofes Konrad v. Magdeburg; 1140 erstmals erwähnt; von roman. Hundisburg nur noch die Ringmauer erhalten
Andreaskirche: imposanter roman. Westturm u. wehrhafte Rundmauer
Kloster Neuendorf
1232 Ersterwähnung des Zisterzienser-Nonnenklosters; roman. Taufbecken. Berühmt sind zwei Kirchenfenster 13. Jahrhundert
Lüderitz
Kirche zweite Hälfte 12. Jh.; erhalten ist der roman. Breitturm
Meseberg
Kirche des hl. Laurentius mit roman. Westquerturm
Mose
von Burg feste Grundmauern eines Turmes gefunden
Rogätz
Kirche um 1700 neuerbaut, erhaltenen sind roman. Rundbogentüren im Turm u. in Südmauer;
Burg Rogätz: Gewaltiger Klutturm als Rest der im 30-jährigen Krieg zerstörten Burg erhalten, 12. Jh.
Samswegen
Kirche: 1218 erwähnt, roman. Breitturm
Satuelle
Linderburg in Feldflur gelegene , sie bestand ehemals aus Ober-, Mittel- und Unterburg; im 14. Jh. zerstört; erhalten sind die Wassergräben
Sandbeiendorf
Kirche: Uralter äußerst malerischer Gruppenbau aus dem 13. Jh., Turm im 17. Jh. Erneuert
Groß Schwarzlosen
Kirche Ende 12. Jh. erbaut; 1706 stark verändert; langgestrecktes Schiff mit roman. Resten
Uchtdorf
Kirche: im Wesentlichen noch roman., gruppierter Bau mit Halbmondapsis, zum Altarraum sehr alte Wandmalereien
Wedringen
Roman. Kirche "Unserer lieben Frauen" aus dem Jahre 1246 ist in sehr gutem Zustand.
Wolmirstedt
Burg der Grafen v. Walbeck 1009 von Graf Dedi geplündert und eingeäschert; Neubau im 13. Jh. von Markgrafen v. Brandenburg; 1330 in Besitz d. Erzbistums Magdeburg; in Folgezeit erbautes Schloss diente den Magdeburger Erzbischöfen als Sommerresidenz;
Kloster: Zisterzienser Orden St. Katharien 1228 gegründet in der Nähe der Wolmirstedter Kirche, keine Reste mehr vorhanden
Sagenvolle Hildagsburg 741-1139 in sächsischen Annalen und Lauterbacher Chronik erwähnt; zerstört 1129 von Markgraf Albrecht; Kapelle an Hilagburg 1376 letztmalig genannt; Wallreste an Schnittstelle Mittellandkanal/Eisenbahnlinie Magdeburg/Stendal
Hinweise zur Erkundung der Colbitz-Letzlinger Heide
per Fahrrad finden Sie im Kartenwerk:
Radwandern rund um die Colbitz-Letzlinger Heide
Schauen Sie hier auf de Webseite www.romanik-info.de
und erhalten dort einen Gesamtüberblick des Verlaufes der Strasse mit 60 Standorten der Baudenkmäler in Sachsen-Anhalt.
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