Tipps aus der Region
Rezept für Kiefernmarmelade
Man sammle in den ersten beiden Maiwochen die Triebspitzen der Kiefern (Maischuss). (Um den Baum nicht zu schädigen, bitte nur von den unteren bzw. herunterhängenden Seitenästen sammeln!) Diese noch nicht verholzten Triebe dreht man komplett durch den Fleischwolf. Die bräunlich-grünliche Masse wird alsdann 1:1 mit Wasser versetzt und kurz aufgekocht. Dann lässt man sie einige Stunden zum Durchziehen stehen. Der Brei wird dann ein weiteres Mal aufgekocht. Man gibt Gelierzucker hinzu (Menge je nach Konzentration bzw. aufgedrucktem Rezept für Gelee) und rührt gut durch, die nun wieder grüne Masse füllt man heiß in Gläser und verschließt diese. Beim Erkalten entsteht eine leckere Kiefernmarmelade. Die Marmelade hält sich mindestens 2 Jahre und ist ein Vitamin-C-Schub für trübe Wintertage! |
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Barleben
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Ausflüge in „das kühle Nass“!
• Schwimmbad Wolmirstedt
• Erlebnisbad Gardelegen
• Schwimmhalle Haldensleben Rollibad
• Schwimmbad Zielitz
Angebote rund um das „Blaue Band“
www.blauesband.de
• Kanutouristik Rentzsch Barleben
• Elbetourist Buch
• Anleger in Rogätz
• Fahrgastschiffahrt: Haldensleber Roland
• Sportboothafen Haldensleben
• Sportbootliegeplatz Calvörde „Am Grieps“
Adler-Apotheke Wolmirstedt
Ab April findet wieder an jedem 3. Mittwochnachmittag im Monat jeweils 16.30 Uhr im Heilkräutergarten die
Vorstellung „drei wichtiger Kräuter“ des Monats und eine Besichtigung des Gartenhauses statt. Um 17.00 Uhr
schließt sich dann für die Dauer von 1-1,5 Stunden ein Fachvortrag im Museum an. Eine Veröffentlichung dazu erfolgt sowohl als Übersicht, als auch zeitnah im Gebäude der Apotheke und über die regionalen Medien. Eine Voranmeldung in der Apotheke ist empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Die jeweils blühenden Heilpflanzen werden im Vorraum der Apotheke (Info- Kasten) veröffentlicht.
Sehenswerte Kirchenbauten
Neben urtümlichen romanischen Kirchen mit mächtigen Westquertürmen norddeutscher Bauart aus dem
Mittelalter finden sich zahlreiche barock, klassizistisch, neobarock oder neogotisch überformte und
neu errichtete Bauten.
Romanische Kirchen
• Kloster Neuendorf, romanischer Backsteinbau um 1232, sehenswert sind zwei spätromanische bleiverglaste
Farbfenster
• Schönhausen, 1212 erbaute romanische dreischiffige Langhausbasilika aus Backstein mit einem beeindruckenden
Westwerk gilt als bedeutendster Nachfolgebau der Klosterkirche zu Jerichow, Taufkirche von Otto von Bismarck
• Ebendorf, alte Dorfkirche mit romanischem Klumpturm (12. Jh.)
• Gutenswegen, Kirche mit romanischen Bestandteilen, Kirchturm 13./14. Jh.
• Groß Möringen, Bebertal, Buchholz, Dahlen, Groß Santersleben, Dahlenwarsleben/Gersdorf, Rogätz, Klein
Ammensleben, Wedringen, Döbbelin, Hillersleben
Gotisch
Wolmirstedt, 1480 unter Erzbischof Ernst von Sachsen errichtete Schloßkapelle, ein am weitesten südlich
gelegenes Bauwerk der Backsteingotik Barock
• Zobbenitz, flachgedeckter Saalbau aus Fachwerk von 1693
• Bertingen, kapellenartiger Kirchenbau von 1571
• Cröchern, Ursprung Bruchsteinkirche 13./14. Jh., überbaut mit barockem Rechtecksaal 1724/25
• Wenddorf, barocker Fachwerksaal von 1701 mit älterem Feldsteinturm und romanisierender Überformung
von 1860
• Sandbeiendorf, malerische Kirche, im Kern romanisch 12./13.Jh., barocker Umbau Mitte 17. Jh.
Klassizistisch
Alt-Haldensleben, eine der wenigen bereits als Doppelkirche im klassizistischen Stil mit streng symmetrischer Anordnung konzipierte Simultankirche nach Lietzmann und Schinkel (Schinkel-Kirche)
Tudor-Stil
Letzlingen, Schloßkirchen-Neubau 1857/61 als Backsteinbau im Tudorstil nach Plänen des Schinkel-
Schülers Friedrich August Stüler, Einweihung durch König Wilhelm I., romantische Orgel von dem Magdeburger Orgelbauer Karl Friedrich Wilhelm Böttcher (1864) neogotischer Prospekt mit originalen Prospektpfeifen
Neoromanisch
• Colbitz, neoromanische Kirche 1869/70 nach Plänen des Schinkel-Schülers Stüler
• Lindhorst, neoromanische Backsteinkirche von 1861
• Roxförde, neoromanischer Backsteinsaal auf Feldsteinsockel, 1852-54 erbaut, Orgel ist ein Instrument
von Adolf Reubke, das ursprünglich als Interimsinstrument für den Magdeburger Dom gebaut worden war
Neogotisch
Burgstall, neogotischer Backstein-Kirchenbau von 1840/43 im Stil der Schinkel-Schule nach Plänen von
Bickel
Jugendstil
Dolle,
barockisierender Jugendstil-Neubau nach Plänen des Magdeburger Architekten Albert Schütze von 1907

