Der Kalimandscharo - Bergtour mit Weitblick (mind. 10 Personen)
Der Kalimandscharo in Zielitz ist die höchste Erhebung zwischen Magdeburg und der Ostsee. Die so genannte Rückstandshalde 2 des Kaliwerkes bietet seinen zahlreichen Besuchern einen imposanten Blick aus 120 m Höhe auf die umliegenden Ortschaften sowie das Kaliwerk, welches mit ca. 1.700 Mitarbeitern das größte Kaliwerk Europas ist.
Beim Rundgang über das Plateau informiert Sie ein Bergmannsführer des Bergmannsvereins Zielitz e. V. über den heimischen Bergbau und landschaftliche Sehenswürdigkeiten. Bei klarem Wetter ist die Sicht nach Stendal, Genthin, Magdeburg und zum Brocken gegeben.
Die Besteigung kann zu Fuß über einen etwa 2 Kilometer langen Weg mit Steigungen bis zu 16 Prozent erfolgen. Leichter ist die Bergbezwingung mit einem Bus.
Die Führungen werden nach Anmeldung im Tourismusverband Colbitz-Letzlinger-Heide e. V. von den Mitgliedern des Bergmannsvereins Zielitz e. V. durchgeführt. Ein original Tzscherperessen im Bergmannssaal des Kaliwerkes bringt Sie den Bergmännern und ihrer Tradition noch näher.
Weitere Informationen finden Sie unter www.kalimandscharo.com.
Aktiv & Freizeitvergnügen
Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, oder wie hier, auf dem Sattel der Drahtesel. Viele Rad- und Wanderwege tangieren oder kreuzen die Colbitz-Letzlinger Heide und bieten Ein- und Ausblicke in die schöne Region.
Der beliebteste Fernradweg Deutschlands ist der Elberadweg. Er ist 860 km lang und verläuft vom Wattenmeer bis zum Elbsandsteingebirge. An der Strecke befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, herrliche Landschaften, fahrradfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten.
Das Elberadweg-Logo weist Ihnen den Weg. Der Aller-Elbe-Radweg verbindet den Elberadweg nördlich von Magdeburg mit dem Aller-Radweg bei Seggerde im Landkreis Börde. Neu angelegt wurde die Strecke zwischen Haldensleben und Hundisburg.
Mit dem Radwanderweg Mittelland wird Radtouristen ein 30 Kilometer langer Rundkurs durch die drei Ortschaften Ebendorf-Barleben-Meitzendorf entlang der geschichtlichen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten angeboten. Durch den Radwanderweg Mittelland bestehen überregionale Anbindungen an den Elberadweg, den Aller-Elbe-Radweg sowie die Straße der Romanik, die durch die Ortschaft Ebendorf verläuft.
Der Heidewanderweg, der bis Juni 2009 fertig gestellt werden soll, ist die zukünftige Verbindung des Altmarkrundkurses im Norden der Heide mit dem Aller-Elbe-Radweg im Süden. Er verläuft entlang der Grenzen des Truppenübungsplatzes Altmark und bietet kleine Einblicke in die unberührte Natur der Colbitz-Letzlinger Heide.
Der Altmarkrundkurs führt auf knapp 500 km Länge quer durch die ländlichen Gegenden der Altmark, durch Elbauen, den Naturpark Drömling, den Elbe-Havel-Winkel, die Altmärkische Wische, die Erhebungen der Altmärkischen Schweiz oder das Jerichower Land. Ein Teil des Altmarkrundkurses verläuft auf der gleichen Route wie der Elberadweg.
Auf „Schusters Rappen“ ist der Wanderer auf dem St. Jakobus Pilgerweg unterwegs. Der berühmte Pilgerweg führt nach Santiago de Compostela in Spanien und durchquert unsere Region aus Richtung Stendal kommend über Weißewarte, Cobbel, Rogätz, Schricke bis nach Wolmirstedt. Von dort aus geht es nach Hohenwarte und Magdeburg.
Die Jakobsmuschel, das Symbol der Pilger, ist vielerorts an Bäumen oder an Weggabelungen für die Wanderer sichtbar.
Wenn Sie einmal Ruhe vom vielen Wandern und Radfahren benötigen, gibt es schöne Campingplätze, die einen Aufenthalt wert sind.
Der Campingplatz am Jersleber See befindet sich in der Gemarkung Niedere Börde-Jersleben. Der See ist für Camping und Badegäste ein Kleinod für Erholung und Freizeit aller Alters- und Interessengruppen. Er bietet 250 Stellplätze für Dauercamper und 100 Stellplätze für Touristikcamper. Der Campingplatz befindet sich an einem 36 Hektar großen Naturbadesee, der eine einwandfreie Wasserqualität aufweist und durch den im Jahr 2008 neu angelegten Sandstrand viele Gäste aus Nah und Fern zum Verweilen einlädt. Für die kleinen Gäste gibt es einen großen Abenteuerspielplatz. Damit keine Langeweile aufkommt, werden regelmäßig Veranstaltungen durchgeführt.
In einem Waldgebiet in der Nähe des Ortes Bertingen entstand auf dem Gebiet eines ehemaligen Pionierferienlagers das neue Feriendorf Bertingen. Das Feriendorf liegt direkt am Elberadweg und nur rund einhundert Meter vom Elbhang entfernt. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die Alte Elbe, die weitläufigen Elbwiesen und kann auch in der Ferne die Stromelbe erblicken. Das Restaurant „La Porte“, mit einem Biergarten direkt am Elberadweg, lädt zum Verweilen ein.
Auf einer Gesamtfläche von 75.000 Quadratmetern wurde der Ferien- und Freizeitpark errichtet. Ein vielfältiges Angebot an Unterhaltung, Natur und Erholung wird seinen Gästen geboten.
Der Campingplatz Bertingen lädt zur Erholung und Entspannung ein und bietet individuellen Urlaubsspaß für Groß und Klein. Eingebettet von Kiefernwäldern, liegt er im landschaftlich reizvollen Biosphärenreservat „Mittelelbe“. Das anschließende Tipidorf und der Zeltplatz sorgen für naturnahe und romantische Atmosphäre, besonders am Abend, wenn die Lagerfeuer brennen.
Der Campingplatz am Silbersee hält für das ganze Jahr außergewöhnliche Events und Freizeitangebote für seine Gäste bereit.
Der Sandkrug in der Nähe von Rogätz ist ein naturnaher Baggersee („Nord- und Südsee“) mit Parkplatz und idyllischen Liegewiesen. Der Campingplatz liegt am Elberadweg und bietet im Sommer, Naturcamping für Zelte und Wohnwagen, Freizeitfischerei und einen Kleinimbiss für seine Besucher.
Inmitten von ausgedehnten Kiefernwäldern am Rande der Colbitz-Letzlinger Heide befindet sich das Heide-Camp Colbitz. Der Campingplatz verfügt über 30 Ferienhäuser, 250 Stellplätze für Dauercamper sowie 250 Stellplätze für Touristikcamper. Zusätzlich ist das Heide-Camp ausgestattet mit 4 Sanitärgebäuden nach modernstem Standard, Empfangs- und Betriebsgelände inkl. Kiosk und Campingartikel, Spiel- und Freizeitraum, Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile.
Auf Ihrer Reise durch die Heide sollten Sie auch die Kultur- und Naturszene kennen lernen:
Kulturverein Webers Hof
Der „Webers Hof“ in Farsleben ist ein ländliches Kultur- und Veranstaltungszentrum. Der Verein hat ca. 80 aktive Mitglieder, die das Gehöft unterhalten und die zahlreichen Veranstaltungen organisieren. Gründungsziel war, zum einen das alte denkmalgeschützte Gehöft zu erhalten und zum anderen das kulturelle Leben in Farsleben und Umgebung neu zu beleben.
Jährliche Höhepunkte sind Musikveranstaltungen wie „Blues in der Scheune“, „Farsleber Irische Nacht“ oder „Rock auf der Tenne“. Aber auch das Scheunenfest und der Adventsmarkt sowie der Kulturfrühling, überwiegend mit Kleinkunst gestaltet, erfreuen sich äußerst großer Beliebtheit.
Das Holzhaustheater Zielitz spielt vermutlich im kleinsten Theatergebäude von Sachsen-Anhalt. Ein einzigartiges Erlebnis bietet das Holzhaustheater mit den Kalimandscharo-Festspielen auf der höchsten und salzigsten Bühne zwischen Magdeburg und Ostsee. Die Aufführungen finden in 45 m Höhe statt. Die weißen Salzberge sind umgeben von den grünen Wäldern der Colbitz-Letzlinger Heide.
Der familienfreundliche Wildpark Weißewarte besteht seit 1973 und bietet tierisch schöne Erlebnisse. Mit seinen 400 Tieren aus über 50 Tierarten gehört diese Einrichtung als beliebtes Ausflugsziel zu den größten ihrer Art im Norden Sachsen-Anhalts. Die weiträumig angelegten Naturgehege passen sich harmonisch in das über 15 Hektar umfassende Gelände mit einem urwüchsigen Baumbestand von über 300 Jahre alten Eichen ein, die den naturnahen und landschaftlich reizvollen Charakter des Wildparks prägen. In den gepflegten Anlagen werden hauptsächlich einheimische Wildtierarten wie Rot- und Damwild, Wildschweine, Luchse, Marder- und Fuchsarten, Fasane und andere Wildvögel gehalten. Neben der Tierbeobachtung und -fütterung sowie den Streichelgehegen bietet der Wildpark einen Abenteuerspielplatz, eine Parkeisenbahn und Elektroautos. Der Park ist ganzjährig für seine Besucher geöffnet.
Auch Aktivitäten rund um das Pferd spielen in der Colbitz-Letzlinger Heide eine große Rolle. Reiterhöfe und viele Reitwege bieten ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Ausritte. Durch das Pilotprojekt „Sternreiten in der Altmark“ war es möglich, dass in 3 Jahren Europas längstes Reitroutennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 1600 km geschaffen wurde. Die Altmark ist seit langem als „Pferdehochburg“ bei Insidern bekannt. Ziel des Projektes war es, ein flächendeckendes und pferdefreundliches Routennetz in der gesamten Altmark zu schaffen. Es wurden Reitrouten ausgeschildert, Info-Tafeln, Schutzhütten und Anbindevorrichtungen aufgestellt. Zur besseren Orientierung entstand der „Reitatlas Altmark“, welcher durch das Verzeichnis der Reiter- und Ferienhöfe ergänzt wurde. Reiterhöfe und aktive Reitvereine mit unterschiedlichen Angeboten und Veranstaltungen finden Sie unter anderem in Letzlingen, Gardelegen, Colbitz, Angern, Elbeu, Barleben, Samswegen, Neuenhofe, Haldensleben, Calvörde u. v. m.
BITTE BEACHTEN: Alle Führungen finden erst ab 10 Personen statt, sollten trotzdem weniger als 10 Personen an Führungen teilnehmen, muss für 10 Personen bezahlt werden.